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Einzigartige Karriere
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Nachdem Roland aber für das Team sehr gute Entwicklungsarbeit leistete gab ihm Teamchef Nick Wirth und weiteren Teamverantwortlichen bereits das OK für ein sechstes Rennen. Natürlich war auch dieser gute elfte Platz ausschlaggebend. So fuhr Roland gemeinsam mit Rennfahrerkollege J.J. Lehto voller Hoffnung und Zuversicht nach San Marino. Doch beim Samstags-Qualifying wurde Rolands Traum vom Formel 1 Fahren auf brutalste Weise zerstört. Roland kam bei einem folgenschweren Rennunfall in der Villeneuve Kurve ums Leben. Eine Stunde Später konnten die Ärzte der Maggiore Zentralklinik nur noch den Tod von Roland feststellen. Schwerste Kopf-, Rückgrat- und Innere Verletzungen gaben Ihm keine Chance zum Überleben. Nur kurze 53 Tage lebt Roland seinen lange ersehnten Traum! 53 Tage war Roland Formel 1 Fahrer. Nur 24 Stunden später erlag auch Weltmeister Senna seinen Verletzungen. Roland war nicht Ayrton Senna, der fast an der gleichen Stelle am selben Wochenende zu Tode kam, der strahlende Stern am Fahrerhimmel. Eher ein verbissener Kämpfer, der nur das Ziel vor Augen hatte, den Einstieg in die Formel 1. Endlich hatte er es geschafft, sich dieser größten Herausforderung des Motorsports stellen zu können. Nicht bei einem der Spitzenteams, aber er war dabei, im Schatten der ganz Großen. Die Rennstrecke von Imola wurde für Ihn schicksalhaft. Kein Zweifel, Roland hat Rennfahren als Beruf gewählt und war sich des Risikos bewusst. Er hat versucht, dieses durch sich selbst zu minimieren, und war überzeugt, dass gleiches auch sein Team tun würde. Einen Tag nach Ayrton Sennas Staatsbegräbnis wurde Roland unter Anwesenheit von 300 Trauergästen am 6. Mai 1994 zu Grabe getragen.

Noch vor seinem ersten Rennen in der Formel 1 1994 hatte Roland bereits einen Vorvertrag für die 24h von Le Mans in der Tasche. Das Team SARD von Shin Kato wollte auf keinen Fall auf die Fahrkünste seines Langzeitfahrers verzichten. Der Wagen startete leider ohne Roland in das härteste Sportwagenrennen der Welt. Roland währe als Nummer 1 Fahrer ins Rennen gegangen. Statt Roland fuhren Eddie Irvine, Mauro Martin und Jeff Krosnoff mit dem 92CV. Auf dem Wagen stand jedoch der Name von Roland und eine Rot-Weiß-Rote Flagge an erster stelle. Das gesamte Team von SARD besuchte nach dem Le Mans Rennen das Grab und die Eltern von Roland in Salzburg.

 

Roland lebte seinen Traum, und erreichte was er sich ein Leben lang wünschte und für was er sein ganzes Leben hart arbeitete. Roland wurde leider viel zu früh aus dem Leben gerissen, nicht aber aus unserer Erinnerung.

Rolands komplette Motorsportbilanz:

Roland fuhr 186 Rennen davon konnte er 33 Siege, 29 zweite Plätze und 26 dritte Plätze herausfahren. Insgesamt stand Roland 98 mal auf dem Treppchen der ersten drei. Das bedeutet das er bei 48% aller seiner Motorsportevents auf dem Siegertreppchen beendete.

Dabei erreichte Roland zudem 42 Pole Positionen, 25 schnellste Rennrunden und konnte mit 13 Streckenrekorde sich mit seinem Namen weltweit verewigen.

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